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Hanna Dunkels Kriminalroman basiert auf einem Mordfall der sich 1922 im hohen Norden Deutschlands, in Ulsnis an der Schlei ereignet hat. Dort geschah ein vierfacher Mord, der nicht nur in Deutschland, sondern auch in Dänemark Schlagzeilen machte.
Inhalt:
Helene Schmidt wird in der Nähe ihres Hauses in Ulsnis erschlagen aufgefunden, ihre beiden kleinen Söhne und das Dienstmädchen in ihren Betten. Alle Opfer weisen die gleichen Kopfverletzungen auf. Der Oberstaatsanwalt aus Flensburg, ein Kriminalkommissar aus Kiel und der Amtsgerichtsrat aus Kappeln beginnen mit den Ermittlungen. Als diese abgeschlossen sind bleiben letzte Zweifel, ob sie tatsächlich den Täter verhaften konnten.
Kurzrezension:
Die Autorin hat den Tatsachenberichten, sie recherchierte eingehend vor Ort, eine Rahmenhandlung hinzugefügt, die nicht nur glaubhaft ist, sondern lebensecht wirkt. Die Geschichte ist unterhaltsam und flüssig geschrieben. Ein wenig mehr Spannung hätte ihr die Autorin zugestehen können. Aber dieses Abweichen vom üblichen Krimigenre ist offensichtlich bewusst gewählt. Ich kann dieses Buch auch Lesern empfehlen, die nicht ausgesprochene Krimifans sind. GJ2010
Erschienen bei
LEDA-Verlag ISBN: 978-3-939689-30-3
9,90 Euro

